4 Tipps - Besser verkaufen auf Kleiderkreisel

Der Sommer ist mittlerweile im vollen Gange und die Läden beginnen bereits die Mode der Saison vergünstigt raus zu werfen.
Genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt um seine alte Kleidung raus zu werfen und sich neu einzukleiden! Ich denke mal, jeder von uns hat seine Teile im Schrank, die einfach nur Platz wegnehmen und Staubfänger sind.
Natürlich kann man dann denken: Oh das wird sicherlich mal wieder in Mode kommen, ist aber nicht oft der Fall. Bestes Beispiel ist meine College Jacke. Als ich zarte 12 Jahre alt war, trug jeder so eine Jacke. Und ja. Ich meine wirklich jeder. Es gab sie in Schwarz-Weiß, Weiß-Schwarz, Blau, Rot... Weil sie jeder hatte, habe ich mir dann auch eine gekauft. 2 Jahre lang trug ich sie nahezu immer und überall, einfach weil es cool war sie zu tragen.
Als sie dann aus der Mode war, hing sie ihre Zeit im Schrank-Knast ab. Bis heute. Heute sind wieder College Jacken in die Läden gekommen und sehen verrückter aus als sonst: Zu den normalen Farben kommen gefärbte Jacken im Ombre Look oder auch welche mit 100 Patches drauf.
Mehr und besser Kleidung auf Kleiderkreisel verkaufen


Was tun mit alten Klamotten?

Nur will man wirklich 5 Jahre eine Jacke im Schrank hängen lassen, in der Hoffnung man trägt sie irgendwann wieder? Oder will man wenn man abgenommen hat, seine Schlabberhosen liegen lassen, in der Hoffnung man nimmt wieder zu? Nein, wollen wir nicht!
Doch wegschmeißen ist auch nicht so toll. Gerade in Zeiten von Überfluss, sollten wir so viel Verantwortung übernehmen und alles so lange tragen, bis es kaputt ist. Tut ja niemanden weh und ist besser für Umwelt und Welt. Also bleibt nur noch verkaufen. Wie wäre es da mit Kleiderkreisel?


Kleiderkreisel - Einfach verkaufen, neues kaufen

Kleiderkreisel ist dafür bekannt, alte Kleidung zu verkaufen, tauschen oder zu kaufen. Aber aller Anfang ist Schwer. Als ich bei Kleiderkreisel anfing, wollte niemand meine Klamotten kaufen. Aber woran lag es? An meinen Fotos? An meinen Klamotten? Den Preisen?
Viele Faktoren spielen da rein, wenn niemand deine Sachen kaufen will. Einer davon ist: Du hast zu Beginn keine Bewertungen! Der erste Käufer oder Verkäufer geht das Risiko ein, an einen schlechten Händler zu gelangen. Somit musst du dir erstmal Ruf und Rang erarbeiten. Doch wie geht das am Besten?

1. Erste Schritte zum erfolgreichen Kreiseln

Um eine gewisse Glaubwürdigkeit zu erhalten braucht man Bewertungen. Niemand kauft eine 100€ teure Jacke von jemanden ohne Bewertungen, Profilbild oder einem Produkt ohne Text.
Achte darauf, wenn du dein Profil erstellst: 
  • Nimm ein Profilbild von dir, wo man dich gut erkennt und was ansprechend ist
  • Überlege dir einen guten Profiltext, wo du dich vorstellst. Nimm dir andere User als Beispiel, die schon mehrere hundert Bewertungen haben.
  • Beschreibe deine Produkte möglichst genau, vermeide Adjektive wie "wunderschöne Jacke". Solche Bezeichnungen sind ungenau und Schönheit liegt im Auge des Betrachters
  • Beginne erst mit günstigen, schönen Klamotten. Damit kannst du Bewertungen sammeln und später teurere Stücke einstellen
  • Stelle möglichst viele Fotos ein! Fotografiere aus verschiedenen Blickwinkeln und mache Fotos von Fehlern wie kaputte Teile, Dreck der nicht raus geht oder Löchern, sonst gibt es schnell böse Bewertungen.

2. Foto-Tipps für einen erfolgreichen Verkauf

 Ein Punkt den viele immer wieder vergessen: Die Menschen kaufen die Produkte auf den Fotos! Fotos sind das A&O eines guten Verkaufs. Hier isst das Auge einfach mit. Wenn euch das Foto nicht Anspricht, werdet ihr nicht auf den Artikel klicken, um ihn zu kaufen.
Schlechtes Produktfoto vs. gutes Produktfoto

Was also sind häufige Fehler?

  • Finger auf der Kameralinse: Jedem ist es mit Sicherheit schon mal passiert, aber bitte nicht Hochladen!
  • Unscharfe Fotos: Bilder auf denen man Falten oder den Schnitt kaum erkennen kann sind für den Käufer uninteressant.
  • Unruhiger Hintergrund: Bilder vor dem Kleiderschrank oder vor der Wohnungseinrichtung lenken den Blick vom wesentlichen ab. Schließlich willst du deine Kleidung und nicht deine Einrichtung verkaufen, oder?
  • Gegenstände im Bild: Gegenstände im Bild wirken unordentlich auf den Käufer. Wenn du deine Wohnung nicht ordentlich hältst, wie gehst du dann erst mit deiner Kleidung um?
  • Blitz: Wenn es dunkel ist und du den Blitz einsetzt wirken alle Töne irgendwie unnatürlich. Nicht sehr schön. Lieber auf den Tag warten.
  • Selfies: Auf diesem Bild nicht dargestellt, aber auch Selfies sind nicht schön, um Kleidung zu verkaufen. Die Kleidung wird nicht schön in Szene gesetzt und es wirkt oftmals eher schlecht als Recht. 

Und wie geht es richtig?

  • Neutraler Hintergrund: Ein heller, sauberer Hintergrund lässt das Kleidungsstück in den Vordergrund rücken. Es wirkt dadurch einfach besser und bei dunkler Kleidung ist ein toller Kontrast zu sehen.
  • Tageslicht: Bei Tageslicht erkennt man Falten, Applikationen und Details viel besser. Das Teil wirkt natürlich in Szene gesetzt und spricht den Käufer eher an.
  • Kombinationsmöglichkeiten: Manchmal kann man sich einfach nicht vorstellen, wie zur Hölle man ein Kleidungsstück überhaupt kombinieren soll. Nehmt den potentiellen Käufern diese Frage ab. Zeigt passenden Schmuck oder Accessoires die ihr dazu gerne tragt.
  • Schneiderpuppe: Wenn ihr nicht die Möglichkeit habt, euch von jemanden Fotografieren zu lassen: Kauft euch eine Schneiderpuppe! Sie ist zunächst eine Investition, aber als Dekoelement lässt sie sich gut in jede Wohnung integrieren und man kann Klamotten alleine und gut präsentieren. Wenn ihr eine schmale Schneiderpuppe ohne viele Rundungen habt, sehen die Käufer wie die Kleidung ungetragen und "neutral" aussieht. Ein in der Modeindustrie häufig genutztes Mittel, um die Kleidung in Szene zu setzen. Zudem müsst ihr euch dann nicht vor der Kamera verrenken, wenn ihr kein Modeltalent habt. Ich gehöre zum Beispiel auch nicht zu den Menschen, die gerne vor der Kamera stehen.

3. Die richtige Fotoauswahl

Auch entscheidend kann es sein, was für Fotos ihr auswählt. Nur ein einziges Foto ist häufig zu wenig und lässt viele direkt wegklicken. Diese Fotos solltet ihr auf jeden Fall mit rein nehmen:
  1. Gesamtfoto des Kleidungsstück
  2. Detailaufnahme des Stoffes oder von Applikationen
  3. Foto, mit einer Kombinationsmöglichkeit
  4. Mögliche Löcher, Dreck oder andere wertmindernde Dinge, auch um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden
Ein Kundenstamm ist auch auf Kleiderkreisel wichtig!

4. Kundenstamm aufbauen 

Insgesamt lässt sich immer wieder feststellen, wenn du mehr Follower hast verkaufst du mehr und schneller. Deine Follower werden nämlich direkt darüber informiert, wenn es etwas neues von dir gibt und du bist somit viel besser sichtbar. 
Ich konnte bisher gut feststellen, dass jemand eher ein Follower wird wenn du einen guten Service lieferst, der im Kopf bleibt. Dazu gehören neben einem netten, freundlichen Umgangston und guten, sauberen Klamotten noch ein paar weitere Dinge.
Wascht eure Kleidung bevor ihr sie versendet, ein Tag mehr oder wenig ist normalerweise kein Problem für den Käufer. Müffelnde Kleidung hingegen schon! 
Legt eine Kleinigkeit dazu. Viele Verkäufer verschicken die Kleidung ohne einen kleinen Zettel oder ähnliches. Ich finde sowas immer sehr ernüchternd. Wenn ihr eine kleine Postkarte oder einen süßen Brief inklusive einem Lolli oder ähnlichem dazu legt, freut sich der Empfänger und würde viel eher was kaufen und eine ausführliche Bewertung da lassen als jemand, der nur ein normales Paket zugeschickt bekommt.

Und was jetzt?

Jetzt gehst du auf Kleiderkreisel.de, legst dir einen Account zu, folgst meinem Account "Iyokawi" und handelst, verkaufst und kaufst was das Zeug hält!
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